Parallaxe beim Zielfernrohr: Was ist das und wie stellt man sie richtig ein?
Die Parallaxe beim Zielfernrohr gehört zu den Themen, die zunächst nebensächlich erscheinen können, bis es auf echte Präzision ankommt. Ein Zielfernrohr kann korrekt eingeschossen sein und das Absehen gestochen scharf erscheinen – besteht jedoch ein Parallaxefehler, kann bereits eine leichte Veränderung der Augenposition dazu führen, dass sich das Absehen scheinbar auf dem Ziel verschiebt.
Besonders relevant wird dies bei hohen Vergrößerungen, wechselnden Schussentfernungen und überall dort, wo kleine Streukreise und reproduzierbare Präzision gefragt sind.
In diesem Leitfaden erfährst du, was Parallaxe bei einem Zielfernrohr bedeutet, wie du einen Parallaxefehler erkennst, wie die Parallaxe richtig eingestellt wird und worin sich Seitenfokus, verstellbares Objektiv und Dioptrienausgleich unterscheiden.
Wenn du dein Zielfernrohr noch auswählst, findest du in unserer Kategorie Jagdzielfernrohre verschiedene Optiken für Jagd und Sportschießen. Zusätzlich hilft dir unser Leitfaden zur Auswahl eines Jagdzielfernrohrs.
Was ist Parallaxe bei einem Zielfernrohr?
Unter Parallaxe versteht man die scheinbare Bewegung des Absehens gegenüber dem Ziel, wenn sich die Position des Auges hinter dem Zielfernrohr leicht verändert.
Stell dir vor, die Büchse liegt vollkommen ruhig und das Absehen befindet sich exakt auf einem bestimmten Punkt der Scheibe. Bewegst du nun den Kopf leicht nach links, rechts, oben oder unten und scheint sich das Absehen dabei auf dem Ziel zu verschieben, liegt für diese Entfernung noch ein Parallaxefehler vor.
Die Waffe hat sich nicht bewegt. Auch das Ziel ist unverändert geblieben. Lediglich die Position des Auges innerhalb des optischen Systems hat sich verändert.
Ist die Parallaxe korrekt auf die Zielentfernung eingestellt, sollte diese scheinbare Bewegung auf ein Minimum reduziert sein.

Warum kann Parallaxe die Präzision beeinflussen?
Relevant wird der Fehler vor allem dann, wenn sich die Position des Auges hinter dem Okular von Schuss zu Schuss leicht verändert.
Besteht ein Parallaxefehler, kann das Absehen bei veränderter Augenposition scheinbar auf einen anderen Punkt des Ziels wandern, obwohl die Büchse vollkommen ruhig gehalten wird.
Je reproduzierbarer die Kopf- und Augenposition des Schützen ist, desto geringer fällt der praktische Einfluss aus. Wenn jedoch hohe Präzision gefordert ist, hilft eine korrekte Parallaxeneinstellung dabei, eine weitere mögliche Fehlerquelle zu minimieren.
Besonders relevant ist die Parallaxeneinstellung bei:
- Pirschjagd;
- Schüssen auf mittlere und größere Entfernungen;
- hohen Vergrößerungen;
- Sport- und Präzisionsschießen;
- Luftgewehren, die auf sehr unterschiedliche Entfernungen eingesetzt werden.
Wenn du dein Zielfernrohr hauptsächlich für die Pirsch nutzt, lies auch unseren Leitfaden zu den 6 häufigsten Fehlern bei der Wahl eines Zielfernrohrs für die Pirschjagd.
Parallaxe und Schärfe sind nicht dasselbe
Hier liegt eine der häufigsten Verwechslungen.
Das Bild eines Zielfernrohrs kann scheinbar scharf sein und trotzdem noch einen gewissen Parallaxefehler aufweisen.
Umgekehrt kann versucht werden, mit der Parallaxenverstellung ein unscharfes Absehen zu korrigieren, obwohl eigentlich der Dioptrienausgleich am Okular eingestellt werden müsste.
Drei Funktionen sollten deshalb klar voneinander getrennt werden:
- Okularfokus beziehungsweise Dioptrienausgleich: passt die Schärfe des Absehens an das Auge des Schützen an.
- Schärfe des Zielbildes: hängt vom optischen System und der Zielentfernung ab.
- Parallaxenausgleich: reduziert die scheinbare Bewegung zwischen Absehen und Ziel bei einer leichten Veränderung der Augenposition.
Ein scharfes Zielbild ist beim Einstellen hilfreich. Die entscheidende Kontrolle besteht jedoch darin zu prüfen, ob sich Absehen und Ziel bei einer leichten Bewegung des Auges relativ zueinander verschieben.
Wie erkenne ich einen Parallaxefehler?
Der Test ist relativ einfach.
- Lege die Büchse stabil auf und richte sie auf einen klar definierten Zielpunkt aus.
- Halte die Waffe vollständig ruhig.
- Blicke durch das Zielfernrohr, ohne die Waffe zu bewegen.
- Bewege das Auge leicht nach links, rechts, oben und unten.
- Beobachte dabei die Position des Absehens gegenüber demselben Punkt auf dem Ziel.
Scheint sich das Absehen gegenüber dem Ziel zu verschieben, besteht noch ein Parallaxefehler.
Bleiben Absehen und Ziel beim leichten Verändern der Augenposition optisch weitgehend deckungsgleich, ist die Parallaxe für diese Entfernung korrekt eingestellt beziehungsweise der verbleibende Fehler sehr gering.
Wo wird die Parallaxe am Zielfernrohr eingestellt?
Je nach Bauart des Zielfernrohrs gibt es unterschiedliche Systeme.
Seitliche Parallaxenverstellung oder Side Focus
Der Side Focus beziehungsweise die seitliche Parallaxenverstellung ist bei vielen modernen Zielfernrohren mit mittleren und hohen Vergrößerungen verbreitet.
Der Einstellturm befindet sich normalerweise auf der linken Seite des Turmblocks gegenüber der Seitenverstellung.
Dadurch kann die Parallaxe komfortabel verändert werden, ohne die Schießposition wesentlich verlassen zu müssen.

Verstellbares Objektiv oder AO
Andere Zielfernrohre verwenden ein verstellbares Objektiv, international häufig als AO für Adjustable Objective bezeichnet.
Bei diesem System erfolgt die Einstellung über einen drehbaren Bereich am Objektiv des Zielfernrohrs.
Das Prinzip ist dasselbe: Die Optik wird an die jeweilige Zielentfernung angepasst, damit der Parallaxefehler möglichst gering wird.
Feste Parallaxeneinstellung
Es gibt außerdem Zielfernrohre ohne vom Benutzer einstellbare Parallaxenverstellung.
Bei diesen Optiken ist das System vom Hersteller für eine bestimmte Entfernung oder einen bestimmten Einsatzbereich ausgelegt.
Es sollte nicht pauschal davon ausgegangen werden, dass jedes Zielfernrohr ohne Parallaxenverstellung exakt auf 100 Meter eingestellt ist. Die werkseitige Einstellung hängt vom Hersteller, Modell und vorgesehenen Einsatzzweck ab.
Parallaxe am Zielfernrohr Schritt für Schritt einstellen
Für einen sauberen Ablauf sollte zunächst die Schärfe des Absehens eingestellt und anschließend die Parallaxe für die tatsächliche Zielentfernung korrigiert werden.
1. Büchse stabil positionieren
Arbeite aus einer sicheren und stabilen Position, in der die Waffe während der optischen Kontrolle möglichst unbewegt bleibt.
2. Dioptrienausgleich am Okular einstellen
Bevor du die Parallaxenverstellung betätigst, sollte das Absehen für dein Auge klar und scharf erscheinen.
Der Dioptrienausgleich am Okular dient dazu, die Darstellung des Absehens an die individuelle Sehstärke anzupassen. Er ist nicht dafür gedacht, Ziele in unterschiedlichen Entfernungen scharfzustellen.
3. Einen klar definierten Zielpunkt wählen
Richte das Zielfernrohr auf einen gut erkennbaren Punkt in ungefähr der Entfernung aus, für die du die Parallaxe einstellen möchtest.
Kleine, kontrastreiche Details erleichtern die Kontrolle.
4. Ausreichende Vergrößerung verwenden
Eine höhere Vergrößerung kann dabei helfen, eine scheinbare Verschiebung des Absehens leichter zu erkennen.
Es ist jedoch nicht grundsätzlich notwendig, das Zielfernrohr dafür immer auf die maximale Vergrößerung zu stellen.
Wähle eine Vergrößerung, bei der Ziel und mögliche Relativbewegungen des Absehens deutlich sichtbar sind.
5. Parallaxenturm oder verstellbares Objektiv einstellen
Drehe die Parallaxenverstellung schrittweise, während du das Ziel beobachtest.
Entfernungsmarkierungen auf dem Einstellrad sind hilfreich, um schnell in die Nähe der richtigen Einstellung zu gelangen.
Die endgültige Kontrolle sollte jedoch immer optisch erfolgen.
6. Augenposition leicht verändern
Bewege das Auge leicht innerhalb des Einblickbereichs, ohne die Büchse zu bewegen.
Beobachte, ob sich das Absehen scheinbar auf dem Ziel verschiebt.
Ist eine Bewegung erkennbar, korrigiere die Parallaxeneinstellung weiter.
7. Punkt mit minimaler scheinbarer Bewegung finden
Die richtige Einstellung ist erreicht, wenn das Zielbild klar erscheint und sich insbesondere das Absehen beim leichten Verändern der Augenposition möglichst wenig gegenüber dem Ziel bewegt.
Diese Kontrolle ist wichtiger als die bloße Schärfe des Bildes.
Kann man sich auf die Entfernungsangaben am Parallaxenturm verlassen?
Die auf dem Side-Focus-Turm oder am verstellbaren Objektiv aufgedruckten Entfernungen sind eine hilfreiche Ausgangsbasis.
Befindet sich das Ziel beispielsweise ungefähr 200 Meter entfernt, kann die Einstellung zunächst in die Nähe der entsprechenden Markierung gebracht werden.
Die endgültige Einstellung sollte jedoch anhand des tatsächlichen Verhaltens von Zielbild und Absehen erfolgen.
Die optimale Einstellung kann unter anderem beeinflusst werden durch:
- die individuelle Sehstärke des Schützen;
- atmosphärische Bedingungen;
- die tatsächliche Zielentfernung;
- die verwendete Vergrößerung;
- die optische Konstruktion des Zielfernrohrs.
Die Skala ist deshalb am besten als Orientierung und nicht als Ersatz für die optische Kontrolle zu verstehen.
Welchen Einfluss hat die Vergrößerung auf die Parallaxe?
Ein vorhandener Parallaxefehler lässt sich bei hohen Vergrößerungen häufig leichter erkennen, weil bereits kleine scheinbare Bewegungen des Absehens deutlicher sichtbar werden.
Deshalb ist eine einstellbare Parallaxe bei vielen Zielfernrohren für Präzisionsschießen und größere Distanzen besonders relevant.
Vergrößerung und Parallaxe bleiben jedoch zwei unterschiedliche Eigenschaften.
Der Vergrößerungsring verändert die optische Vergrößerung des Zielbildes. Die Parallaxenverstellung passt das optische System an die Entfernung des Ziels an.
Welche Beziehung besteht zwischen FFP, SFP und Parallaxe?
Die Lage des Absehens in der Bildebene und die Parallaxeneinstellung sind voneinander unabhängige Eigenschaften.
Bei einem Zielfernrohr mit Absehen in der ersten Bildebene, FFP, verändert sich die scheinbare Größe des Absehens zusammen mit dem Zielbild, wenn die Vergrößerung geändert wird.
Bei einem Zielfernrohr mit Absehen in der zweiten Bildebene, SFP, bleibt die scheinbare Größe des Absehens konstant, während sich die Vergrößerung des Zielbildes verändert.
Keines der beiden Systeme beseitigt automatisch einen Parallaxefehler.
Wenn du diesen Unterschied genauer verstehen möchtest, lies unseren Leitfaden über die Unterschiede zwischen erster und zweiter Bildebene.
Was haben Parallaxe und MOA miteinander zu tun?
Es handelt sich um unterschiedliche Konzepte, die jedoch beide für den präzisen Umgang mit einem Zielfernrohr wichtig sind.
Die Parallaxe betrifft die scheinbare Position des Absehens gegenüber dem Ziel bei einer Veränderung der Augenposition.
MOA steht für Minute of Angle und ist eine Winkelmaßeinheit, die unter anderem bei Höhen- und Seitenkorrekturen eines Zielfernrohrs verwendet wird.
Vereinfacht gesagt:
- die Parallaxe wird über das entsprechende optische Einstellsystem korrigiert;
- Höhen- und Seitenkorrekturen erfolgen über die Verstelltürme;
- MOA beschreibt die Größe einer Winkelkorrektur.
Parallaxenausgleich und MOA-Einstellung erfüllen also unterschiedliche Aufgaben innerhalb desselben optischen Systems.
Welche Beziehung hat ein Mil-Dot-Absehen zur Parallaxe?
Auch ein Mil-Dot-Absehen korrigiert keine Parallaxe.
Mil beziehungsweise Milliradian ist eine Winkelmaßeinheit. Entsprechende Markierungen im Absehen können beispielsweise für Entfernungsschätzungen und definierte Haltepunkte verwendet werden.
Parallaxe, MOA und Mil gehören deshalb zwar alle zum Themenbereich Präzisionsoptik, erfüllen aber unterschiedliche Funktionen:
- Parallaxe: reduziert die scheinbare Verschiebung des Absehens gegenüber dem Ziel;
- MOA: Winkelmaß für definierte Korrekturen und Verstellungen;
- Mil beziehungsweise Mil-Dot: Winkelmaß und Absehensystem für Messungen und Haltepunkte.
Wann ist eine einstellbare Parallaxe besonders sinnvoll?
Nicht jeder Jäger benötigt dieselbe Ausstattung.
Eine einstellbare Parallaxe ist besonders interessant, wenn:
- auf sehr unterschiedliche Entfernungen geschossen wird;
- hohe Vergrößerungen genutzt werden;
- kleine Ziele möglichst präzise erfasst werden sollen;
- Sport- oder Präzisionsschießen betrieben wird;
- bei der Pirsch unterschiedliche Schussentfernungen auftreten können;
- Luftgewehre auf deutlich kürzere und wechselnde Entfernungen eingesetzt werden.
Bei einem Zielfernrohr, das hauptsächlich für schnelle Schüsse auf kurze Entfernungen eingesetzt wird, können dagegen Eigenschaften wie Sehfeld, schnelles Erfassen des Ziels oder ein gut sichtbares Leuchtabsehen wichtiger sein.
Für vielseitige Jagdoptiken auf mittlere Distanzen kannst du auch unsere Kategorie Zielfernrohre für mittlere Entfernungen besuchen. Für sportliche Präzisionsanwendungen findest du außerdem PRS-Zielfernrohre für dynamisches Präzisionsschießen.
Was passiert, wenn mein Zielfernrohr keine Parallaxenverstellung hat?
Ein Zielfernrohr ohne Side Focus oder verstellbares Objektiv ist nicht automatisch schlechter.
Es kann gezielt für einen Einsatzbereich konstruiert sein, in dem eine feste Parallaxeneinstellung vollkommen ausreichend ist.
In diesem Fall gewinnt eine konstante Kopf- und Augenposition hinter dem Okular zusätzlich an Bedeutung.
Wer regelmäßig auf stark unterschiedliche Entfernungen schießt, hohe Vergrößerungen nutzt oder besonders hohe Präzision benötigt, kann dagegen von einer einstellbaren Parallaxe deutlich profitieren.
Häufige Fehler beim Einstellen der Parallaxe
- Parallaxe mit Bildschärfe verwechseln. Ein scharfes Bild bedeutet nicht automatisch, dass die Parallaxe korrekt eingestellt ist.
- Mit dem Okular Ziele in unterschiedlichen Entfernungen scharfstellen. Der Dioptrienausgleich dient in erster Linie dazu, das Absehen an das Auge anzupassen.
- Sich ausschließlich auf die Entfernungsmarkierungen verlassen. Die tatsächliche Einstellung sollte optisch überprüft werden.
- Die Augenposition beim Test nicht verändern. Ohne diese Kontrolle ist ein vorhandener Parallaxefehler schwer zu erkennen.
- Mehrere Einstellungen gleichzeitig verändern. Dioptrienausgleich, Parallaxe, Vergrößerung und Verstelltürme sollten klar voneinander getrennt behandelt werden.
- Annehmen, dass FFP den Parallaxefehler beseitigt. Bildebene und Parallaxenausgleich sind unterschiedliche Eigenschaften.
- Annehmen, dass alle Zielfernrohre ohne Parallaxenverstellung auf 100 Meter eingestellt sind. Die werkseitige Einstellung hängt vom jeweiligen Modell ab.
Checkliste: Parallaxe richtig einstellen
- Die Büchse stabil positionieren.
- Das Absehen mit dem Dioptrienausgleich klar und scharf einstellen.
- Einen deutlich erkennbaren Zielpunkt wählen.
- Eine Vergrößerung wählen, bei der kleine Fehler gut sichtbar sind.
- Die Parallaxenverstellung zunächst ungefähr auf die Zielentfernung einstellen.
- Das Auge leicht bewegen, ohne die Waffe zu verändern.
- So lange nachjustieren, bis sich Absehen und Ziel möglichst wenig relativ zueinander bewegen.
Fazit: Parallaxe wird kontrolliert und nicht nur scharfgestellt
Die wichtigste Erkenntnis lautet: Eine korrekte Parallaxeneinstellung bedeutet nicht einfach, ein möglichst scharfes und schönes Zielbild zu erzeugen.
Entscheidend ist, die scheinbare Bewegung des Absehens gegenüber dem Ziel möglichst weit zu reduzieren, wenn sich die Position des Auges hinter dem Okular leicht verändert.
Dafür müssen Dioptrienausgleich, Vergrößerung und Parallaxenverstellung voneinander unterschieden und jeweils für ihre eigentliche Aufgabe verwendet werden.
Besonders bei Pirschjagd, Präzisionsschießen und wechselnden Entfernungen hilft ein korrekt eingestellter Parallaxenausgleich dabei, das tatsächliche Potenzial eines hochwertigen Zielfernrohrs besser auszuschöpfen.
Wenn du dein gesamtes Optiksystem zusammenstellst, denke außerdem immer an das Zusammenspiel aus Büchse + Montage + Zielfernrohr + Einstellung + Anschlag des Schützen.
Du kannst dein Wissen mit unserem Leitfaden zur Auswahl eines Jagdzielfernrohrs vertiefen, die Unterschiede zwischen erster und zweiter Bildebene kennenlernen oder direkt unsere Jagdzielfernrohre vergleichen.